Häufig gestellte Fragen

Antwort auf all Ihre Fragen

Die Ausbildung schließt mit einem Diplom ab (nicht-universitären Charakters!). Mit unseren Qualitäts-Zertifikaten (LWQ conflex– deutsches Qualitätstestat, öcert, wba), wird „Lernen mit Pferden“ als Bildungsträger mit hohem Niveau anerkannt und unsere AbsolventInnen haben die Sicherheit, eine Ausbildung genossen zu haben, die den gängigen Qualitätsstandards entspricht. Tatsächlich erfüllen wir auch alle Erfordernisse, wie sie zB vom Bundesministerium für Bildung oder auch der BVL (Bundesverband Legasthenie Ö und D) an ein sinnvolles Legasthenie- oder Dyskalkulietraining gestellt werden.
Rein rechtlich ist es so, dass ein Lern- oder Legasthenietrainer meist auf selbständiger Basis arbeitet und unter die sog. „Neuen Selbständigen“ oder in D und CH „Freie Berufe“ fällt (ein Angestelltenverhältnis gibt es eher selten). Da bräuchte man eigentlich gar keinen Nachweis, um die Tätigkeit beim Finanzamt anzumelden und gleich loszulegen. Es gibt da in allen deutschsprachigen Ländern keine Kammernregelung dazu. Leider tun das dann auch einige schlecht bis gar nicht ausgebildete Leute und dürfen das rein rechtlich auch. Umso mehr liegt es an der eigenen Ethik, dass man darauf schaut, das erforderliche Wissen zu erhalten. Und da sind wir, wie gesagt, sehr bemüht, die Qualität zu bieten und unseren LehrgangsteilnehmerInnen während und auch nach der Ausbildung mit all unserem eigenen Wissen zur Verfügung zu stehen.
Der Abschluss zu diesem Lehrgang ist ebenfalls ein Diplom (nicht-universitären Charakters). Bezüglich der Ausübung gilt hier das gleiche, wie für eine Lern- und Legasthenie- oder DyskalkulietrainerEREL. (Siehe oben)
Unsere Lehrgänge eignen sich vorrangig für Personen mit pädagogischer oder therapeutischer Vorbildung oder auch artverwandten Berufen (zB Erziehertätigkeit). Die Teilnahme von Quereinsteigern, also Personen mit anderen Berufserfahrungen, wird individuell durch unser Dozententeam beurteilt. Wir bitten alle Interessentinnen um eine kurze, formlose Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben. Wichtig ist auch ein nachweislich sicherer Umgang mit einem ruhigen, für die Arbeit mit Kindern geeigneten Pferd und die Freude an der Arbeit mit Kindern und Pferden.
Die Ausbildung findet im Blended Learning statt, dh. die Theorie und Praxisvorbereitung kann man online bequem von zuhause aus erledigen - mit Videos, Skripten und im virtuellen Klassenzimmer, in dem wir uns persönlich kennenlernen und Fragen im direkten Gespräch klären bzw. zusätzliche Inhalte vermitteln. Den Abschluss bilden dann die Praxistage. Diese finden einmalig durchgehend statt. Die Dauer liegt abhängig vom Lehrgang zwischen 3 und 5 Tagen:

• Österreich: Kärnten/ Velden am Wörthersee
• Deutschland: Berlin
• Schweiz: Koblenz
• Andere Standorte in Planung

Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich, die Termine für die Praxistage sowie die ausführlichen Info-Mappen finden Sie hier auf der Website bei den Lehrgängen oder Sie fordern die Infos direkt an bei office@lernenmitpferden.at, dann senden wir das Infomaterial gerne persönlich zu.
In der E-Learning-Phase gibt es zu einigen Kapiteln Fragenkataloge und Arbeitsaufträge, die selbständig zu erarbeiten sind. Diese werden korrigiert. Im virtuellen Klassenzimmer bzw. in individuellen Sprechstunden via Skype werden die einzelnen Fragen besprochen und Anregungen zur Nachbearbeitung gegeben.
Bei den Praxistagen wird auf eine klassische Prüfungssituation verzichtet. Sie sollen wirklich zur Gänze dem Praxiserwerb dienen. In diesen Einheiten lernen die TeilnehmerInnen jedoch nicht nur viele Spiele und Übungen kennen, sondern erstellen auch Trainingseinheiten und führen diese dann selbständig mit Kindern und Pferden durch. Dabei stehen die Vortragenden beobachtend zur Seite, im Bedarfsfall wird Hilfestellung gegeben. Danach gibt es Reflexionen und Supervision, gegebenenfalls auch im Einzelsetting.
Durch das ausführliche Ausbildungsprogramm über Blended Learning braucht jeder nur 1-mal zum Praxismodul anzureisen! Dieses dauert bei den Lehrgängen rund um Lern- und Legasthenie- oder Dyskalkulietraining 5 Tage am Stück, beim Spiel- und Entwicklungspädagogischen Training 3 Tage am Stück. Die genauen Termine finden Sie in der Rubrik Praxistage! Bitte bedenken Sie, dass jeder Lehrgang eine gewisse Vorlaufzeit für die E-Learning-Phase hat!
• LQW® conflex: Lernen mit Pferden ist durch LQW® akkreditiert und als Bildungsträger von hohem Niveau ausgezeichnet. Die Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung ist das am weitesten verbreitete Qualitätsmanagementsystem der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Deutschland und Österreich, das den Lerner in dem Mittelpunkt aller Qualitätsverbesserungen stellt. LQW wurde von 2000 bis 2005 im Rahmen mehrerer Projekte der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Firschungsförderung mit Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds gefördert und gilt inzwischen über die Grenzen Deutschlands hinaus als anerkanntes Qualitätstestierungsverfahren.

• Lernen mit Pferden ist mit seinen Lehrgängen durch Ö-CERT (Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung in Österreich), eine Kooperation des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und der Länder, gemäß Art. 15a B-VG anerkannt.

• Der Lehrgang „Lern- und Legasthenie-/Dyskalkulietrainer nach EREL“ ist durch die wba (Weiterbildungsakademie Österreich: Die wba ist eine Einrichtung des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung) akkreditiert und mit 19 ECTS(wba) bewertet.

• AMS: Der Lehrgang wird in Österreich vom Arbeitsmarktservice (AMS) für die Bildungskarenz und die Bildungsteilzeit akzeptiert. Dazu erhalten Sie von uns eine Bestätigung über die Wochenstunden über den Zeitraum von 8 Monaten, wenn Sie am Legasthenie- oder Dyskalkulie-Fernstudium teilnehmen. Wenn Sie an der Kombination Legasthenie-Fernstudium mit dem Dyskalkulie-Aufbaufernstudium teilnehmen, können wir Ihnen 12 Monate bestätigen.

• Wissenslandkarte Kärnten: Die Lehrgänge von Lernen mit Pferden werden vom Bildungsland Kärnten als empfehlenswerte Ausbildung auf der Wissenslandkarte Kärnten geführt.

• Es bestehen Kooperationsverträge bzw. werden die Lehrgänge in den Bildungs-Förderungsabteilungen für Erwachsenenbildung der österreichischen Bundesländer anerkannt. *)

• Die Lehrgänge von Lernen mit Pferden werden durch den Bildungsscheck NRW anerkannt. *)
• Die Lehrgänge von Lernen mit Pferden werden in den deutschen Bundesländern für den Bildungsurlaub anerkannt. *)
*) Ob eine Förderung zuerkannt wird, hängt vom Förderungswerber und seinen Voraussetzungen ab. Eine sogenannte staatliche Anerkennung gibt es im Bereich Lerntrainings generell nicht. Trotzdem kann man die Tätigkeit rechtlich einwandfrei auf selbständiger Basis oder auch im Angestelltenverhältnis (das ist in der Praxis aber eher selten) ausüben.
Leider ist es so, dass die Allgemeinen Kassen im gesamten deutschsprachigen Bereich nicht bereit sind, Lern- oder Legasthenie- sowie Dyskalkulietrainingseinheiten zu unterstützen. Dies liegt nicht an unseren Lehrgängen, sondern gilt generell für diese Art von Trainings. Viele Zusatzversicherungen bieten aber bereits diesbezügliche Pakete an!
In Einzelfällen werden die Kosten auch teilweise oder zur Gänze vom Jugendamt übernommen:

• In Österreich betrifft das eher Kinder, die bereits aus anderen Gründen vom Jugendamt betreut werden und ein Lern- oder Legasthenie-/Dyskalkulietraining benötigen.

• In Deutschland kann man diesbezüglich einen Antrag beim Jugendamt nach § 35 a KJHG stellen.
Voraussetzung dafür ist aber:

a) dass aufgrund der Schwere der Legasthenie schulische Fördermaßnahmen nicht ausreichen
b) dass eine gutachterlich* nachzuweisende, unmittelbar drohende seelische Behinderung des betroffenen Kindes bei Nichtbehandlung der Legasthenie besteht!  

* z. B. durch Kinder- und Jugendpsychiater an den div. Universitätskliniken oder geeignete andere Fachärzte, die aber vom Jugendamt als solche anerkannt sein müssen.

Der Großteil unserer TeilnehmerInnen verfügt über Vorbildung im pädagogischen oder therapeutischen Bereich.
Diesen Personen bieten wir gerne einen Preisnachlass an, weil ihnen doch einiges an Inhalten bereits vertraut ist. Das macht sonst keiner der Mitanbieter, und die Preise sind dort für gleich viel bzw. auch weniger Leistung oft höher. Wir müssen das, trotz Freiwilligkeit, trotzdem transparent machen - den Interessenten gegenüber und auch den Behörden. Deshalb bieten wir für pädagogische oder therapeutische bzw. reitpädagogische oder -therapeutische (von seriösen Instituten angebotene) Vorbildung Preisnachlässe bis zu insgesamt -10% vom Basispreis.
Selbstverständlich! Die Inhalte sind so aufgebaut, dass das Training auch ohne Pferd, im Trainingszimmer (wenn es denn sein muss), in der Natur, oder auch mit anderen Tierarten durchgeführt werden kann, aber immer mit viel Bewegung, Spaß und positiver Motivation. Wie das geht, zeigen wir bei den Praxistagen.
Das, was wir anbieten, bietet in dieser fachlich spezialisierten Form sonst niemand an. Da Eltern und Kinder meist schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, und nach wirklicher Unterstützung und Hilfe suchen, fühlen wir uns verpflichtet unsere Trainer bestens auszubilden! Deshalb bieten wir den Zertifikatslehrgang zum Lern- und Legasthenie-/DyskalkulietrainerIn (insgesamt 540 ÜE, das Curriculum kann der Infomappe entnommen werden) seit 2010 an und bemühen uns, die im deutschsprachigem Raum üblichen Erfordernisse an die Inhalte einer qualitativ hochwertigen diesbezüglichen Ausbildung zu erfüllen (wie sie zB in einer Handreichung des Bundesministeriums für Bildung in Ö gefordert ist oder vom österreichischen und dt. BVL und ähnlichen Organisationen). Lernen mit Pferden ist mit einem deutschen und einem österr. Qualitätstestat als Bildungsträger mit hoher Qualität ausgezeichnet und der Lehrgang selbst wurde erst kürzlich vom wba (Weiterbildungsakademie Österreich - gefördert vom Bildungsministeriums und europ. Sozialfonds) mit 19 ECTS (wba) akkreditiert.
Wir nehmen unsere Verantwortung den betroffenen Kindern oder Erwachsenen gegenüber sehr ernst und wollen die TrainerInnen, die nach unserem Konzept arbeiten, auch nach Ausbildungsabschluss bestens unterstützen. Unsere TeilnehmerInnen kommen zum überwiegenden Teil mit pädagogischer, therapeutischer und/oder reittherapeutischer Vorbildung. Für Quereinsteiger bieten wir die notwendigen Inhalte im Zuge der Ausbildung an.
Seit Kurzem gibt es auch andere Angebote, die allerdings mit wesentlich weniger Zeitaufwand angeschrieben sind. Die entsprechende Kopfrechnung, was in ca. 20 Übungseinheiten dort versus 540 Übungseinheiten bei Lernen mit Pferden an Inhalt unterzubringen ist, sei jedem selbst überlassen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch betonen, wie wichtig es an Elternstelle ist, sich über die Inhalte der Ausbildung eines Trainers zu informieren. Die Kinder haben ein Recht darauf, von gut ausgebildeten TrainerInnen betreut zu werden.
Ja, Lernen mit Pferden ist beim öst. BMFJ gelistet als Ausbildungsbetrieb für „pädagogisch qualifizierte Personen“ für die steuerliche Absetzbarkeit von Nachmittags- und Ferienbetreuung. Diese Ausbildung kostet normalerweise ca. 300 Euro ; wir bieten sie unseren LehrgangsteilnehmerInnen vollkommen kostenlos im Zuge des Lehrgangs mit an.
In Deutschland ist das EREL-Training ebenfalls steuerlich absetzbar.
Trainer C-Schein, FN-Prüfungen sind von Vorteil; von allen Bewerbern (auch mit Schein) wird ein ausführliches Bewerbungsschreiben erbeten, wo die jeweilige Erfahrung genau beschrieben wird. Im Rahmen der Praxistage findet dann auch eine Überprüfung des diesbezüglich erforderlichen Wissens durch quallifizierte Fachleute statt.
Personen, die nicht über die erforderlichen Vorkenntnisse im pferdepädagogischen Arbeiten verfügen, können den Lehrgang im Rahmen eines natur- und bewegungsgestützten Schwerpunkts ebenfalls absolvieren und dann, ohne Pferd, im Trainerzimmer oder in der Natur, aber trotzdem mit sehr viel Bewegung und Spaß, als Lern- und Legasthenie-/Dyskalkulietrainer, oder als Spiel- und Entwicklungspädagogischer Trainer nach dem EREL-Konzept arbeiten.
Ein eigenes Pferd ist von Vorteil, ist aber kein "Muss"; einige TrainerInnen „mieten“ sich für die Trainingseinheiten ein Pferd. In jedem Fall ist es wichtig, mit dem Pferd vertraut zu sein und sicher damit umgehen zu können.
Die Übungen werden an und für sich am im Schritt geführten Pferd oder rund um das Pferd durchgeführt – also auch oft am Boden. Diesbezüglich ist die Arbeit nicht allzu anstrengend für ein gesundes Pferd. Es steht oft nur dabei, manchmal wird das Training auch ohne Pferd durchgeführt (abhängig von den Anforderungen an den zu erarbeitenden Lerninhalten bzw. auch dem Alter des Trainingskindes). Natürlich ist im Einzelfall zu entscheiden, ob das Pferd von seinen physischen und psychischen Voraussetzungen (auch vom Alter her) für diese Arbeit geeignet ist. Ein wesentlicher Inhalt bei den Praxistagen ist es auch, die Teilnehmer mit Zeichen von Überforderung, Ermüdung und Ähnlichem vertraut zu machen.
Neben der körperlichen Arbeit sind unsere Pferde für die Kinder aber noch viel mehr als „nur“ Tragtiere. Sie spüren die Anspannung der Kinder und helfen, diese zu nehmen. Das heißt aber auch, dass wir als Trainer aufpassen müssen, dass das Pferd mit der emotionellen Belastung, den Ängsten und der Anspannung der Kinder, zurechtkommen muss. Da ist es genau zu beobachten, damit keine Überforderung eintritt. Nach den Einheiten ist dafür zu sorgen, dass auch das Pferd entspannen kann. Wenn eine Überforderung beobachtet wird, darf das Pferd auch aus der Situation genommen werden um es wieder in den Stall oder auf die Wiese zu bringen.
Beides, die gezielte Beobachtung und Möglichkeiten der Entspannung, sind Inhalte der Ausbildung und werden von qualifizierten Fachpersonen vermittelt.
Die Übungen werden hauptsächlich am im Schritt geführten Pferd absolviert. Wenn jemand über die geeigneten Qualifikationen zum sicheren Longieren oder Voltigieren verfügt und vesicherungsmäßig abgedeckt ist, steht auch diesem Vergnügen zwischendurch nichts im Wege. Die bevorzugte Gangart ist aber der Schritt, da er sich am besten für die Übungen und Lernspiele eignet.
Prinzipiell ja; viele Übungen können mit einem anderen Tier durchgeführt werden. Hier sind ebenfalls die tierschutzrechtlichen Voraussetzungen zu beachten. Für die Arbeit mit dem Hund gibt es dann für EREL-Trainerinnen weiterführende Workshops in Ö und D, die sowohl auf tierschutzrechtliche Aspekte eingehen als auch auf die unterschiedlichen Anforderungen, die an den Hund gestellt werden bzw. die der Hund an die Trainerin stellt, damit das Training für alle freudvoll wird. Generell sind die Vorschriften zur hundegestützten Arbeit sowohl in Deutschland als auch in Österreich von Bundesland zu Bundesland anders gestaltet, sodass es in der Verantwortung der einzelnen Trainerin liegt, sich über die rechtlichen Gegebenheiten ausreichend zu informieren!
Deutschland: Sachkundenachweis Tierschutz
Leider sind die Bestimmungen in den einzelnen Ländern und Bundesländern oft unterschiedlich. Wir raten jeder TeilnehmerIn, sich über die im eigenen Bundesland gültige Gesetzeslage zu informieren (in schriftlicher Form). Im Zweifelsfall ist es besser, erforderliche Nachweise gleich bei den Behörden zu erbringen, dann ist die Sachlage im Einzelfall geklärt und es gibt keine bösen Überraschungen.
Für EREL-Trainer gibt es in Österreich ein eigenes Versicherungspaket, welches alle aus dem Training erfolgten Schadensfälle abdecken soll. Infos dazu bzw. wie es in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern ausschauen kann, werden bei den Praxistagen gegeben.

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